Standortbezogene Intervention – Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung
4 Semester (25 ECTS-Anrechnungspunkte), Hochschullehrgangszeugnis
Der Hochschullehrgang vermittelt Kenntnisse und Methoden für die professionelle Gestaltung standortbezogener Interventionen im Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung. Er stellt ein Angebot zur Professionalisierung für Lehrpersonen dar, die ihre Kompetenzen in den Bereichen Prävention, Beratung und schulische Entwicklungsarbeit erweitern möchten, um Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalem Förderbedarf im schulischen Alltag gezielt zu unterstützen.
Standortbezogene Unterstützung wirksam gestalten.
Die Teilnehmer*innen erwerben fundierte Kompetenzen für die Planung, Umsetzung und Begleitung standortbezogener Maßnahmen im Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung. Der Hochschullehrgang vermittelt praxisorientiertes Wissen zu Präventions- und Interventionskonzepten, systemischer Beratung sowie zur Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Unterstützungssystemen. Schwerpunkte bilden die Entwicklung nachhaltiger Handlungskonzepte für den eigenen Schulstandort sowie die professionelle Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit herausforderndem Verhalten.
- Abschluss
- Hochschullehrgangszeugnis
- Dauer
- 4 Semester (25 ECTS-Anrechnungspunkte)
- Start
- Studienjahr 2026/27
- Schultypen
- Volksschule, Sonderschule, Mittelschule, Polytechnische Schule
- Voraussetzungen
- aufrechtes Dienstverhältnis als Lehrperson sowie Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen im Bewerbungsmanagement
Weitere Informationen zum Hochschullehrgang Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung – Standortbezogene Interventionen
Der Hochschullehrgang Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung – Standortbezogene Interventionen beachtet die leitenden Grundsätze gemäß § 9 Hochschulgesetz 2005 und berücksichtigt dabei viele verschiedene Aspekte. Er verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit praxisorientierten Konzepten zur Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Unterstützungsmaßnahmen an Schulstandorten.
Folgende Aspekte werden vermittelt:
• Grundlagen der emotionalen und sozialen Entwicklung
• Präventions- und Interventionskonzepte im schulischen Kontext
• Systemische Beratung und professionelle Gesprächsführung
• Entwicklung standortbezogener Unterstützungs- und Förderkonzepte
• Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten und Unterstützungssystemen
• Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten
• Reflexion und Evaluation schulischer Interventionsmaßnahmen
• Weiterentwicklung der eigenen professionellen Handlungskompetenz
Die Nachmeldung zum Hochschullehrgang ist per Mail an ute.bergmoser(at)phst.at möglich.
INFORMATIONEN zum BEWERBUNGSPROZESS 2025/26:
Die Anmeldung zu diesem Hochschullehrgang war vom 01.05.2025 bis zum 31.05.2025 möglich. Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise zum Anmeldevorgang:
Um sich für diesen Hochschullehrgang anzumelden, müssen Sie
1. das Bewerbungsmanagement in PH-Online durchführen.
2. sich beim Anmeldeportal in PH-Online anmelden (Link zum Anmeldeportal: https://www.ph-online.ac.at/phst/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=514095&pSpracheNr=1).
Nur wenn beide Schritte erfüllt sind, kann Ihre Bewerbung berücksichtigt werden. Im Zuge des Bewerbungsmanagements wird geprüft, ob Sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Die Anmeldung beim Anmeldeportal ist für das Dienstauftragsverfahren notwendig.
Genaue Informationen und Anleitungen zum Bewerbungsmanagement und dem Anmeldevorgang finden Sie unter dem Punkt „Anmeldung“ auf unserer Service-Website: Service für Anmeldungen
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier: FAQ
Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an die Hochschullehrgangs-Leitung ute.bergmoser(at)phst.at .
Für die Bewerber*innen gelten folgende Zulassungsbedingungen zum HLG „Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung – Standortbezogene Interventionen“:
1. Eine fristgerechte Anmeldung über das Anmeldeportal UND das Bewerbungsmanagement (siehe oben) (Bewerbungsmanagement für Hochschullehrgänge – Schritt für Schritt Anleitung)
Link zum Anmeldeportal des Hochschullehrgangs: https://www.ph-online.ac.at/phst/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=514095&pSpracheNr=1
2. Die Teilnahme ist nur mit der Genehmigung der Dienststelle und/oder durch Nominierung der Schulaufsicht möglich (Bestätigung ist im Bewerbungsmanagement hochzuladen).
3. In den weiteren Bewerbungsprozess kommen nur Bewerber*innen, die folgende Unterlagen im Rahmen des Bewerbungsmanagements abgegeben haben:
- Ausgefülltes Anmeldeformular (zum Download: HLG_SI_Anmeldeformular_2025_26.docx)
- Motivationsschreiben der Studienwerber*in,
- Nachweis eines aufrechten Dienstverhältnisses
- Empfehlungsschreiben von Seiten des Dienstgebers oder von Seiten der Schulaufsicht
Nach fristgerechter und vollständiger Einreichung aller erforderlichen Unterlagen und nach Vorprüfung der formalen Zulassungsbedingungen werden alle Studienwerber*innen zu einem persönlichen Aufnahme-/Auswahlgespräch eingeladen. Die erforderlichen persönlichkeitsbezogenen Voraussetzungen für diese standortbezogene Tätigkeit sind eine stabile Persönlichkeitsstruktur, die Bereitschaft offen in Kommunikationsprozesse zu treten, sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Empathie- und Reflexionsfähigkeit. Die Bewerbung von Schulteams (bestehend aus zwei Lehrenden desselben Schulstandortes) ist erwünscht.
Im Anschluss entscheidet die Zulassungskommission, bestehend aus der Hochschullehrgangsleitung, der Studienprogrammleitung Weiterbildung sowie der Institutsleitung, über die Zulassung zu diesem Studienangebot der Weiterbildung.
Sollte die Anzahl der zuzulassenden Personen die Anzahl der verfügbaren Studienplätze überschreiten, ist ein Reihungsverfahren durchzuführen. Für den Hochschullehrgang werden die folgenden Reihungskriterien festgelegt:
- Schulteams werden bevorzugt aufgenommen.
- Bei gleichen Voraussetzungen gilt der Zeitpunkt der Anmeldung.
Der Hochschullehrgang richtet sich an Lehrpersonen der Volksschule, Sonderschule, Mittelschule und Polytechnischen Schule, die ihre Kompetenzen im Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung sowie in der standortbezogenen Interventionsarbeit erweitern möchten.
Das Curriculum finden Sie hier.