Kompetenzzentrum für Europabildung

Europabildung stärken. Europa gestalten.

Europabildung stellt einen zentralen Aspekt der politischen, sozialen und kulturellen Integration in Europa dar und ist damit ein wichtiger Baustein für ein vereintes und friedliches Europa. 

Sie trägt dazu bei, das Verständnis für europäische Werte und die kulturelle Vielfalt zu fördern sowie eine aktive und informierte Gesellschaft zu gewährleisten. 

Europa. Wichtig.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen Europa steht, wie etwa Migration, Klimawandel und geopolitische Spannungen, ist es unerlässlich, die Europabildung zu fördern, weiterzuentwickeln und zu stärken, um demokratische Werte, Zusammenhalt und aktive Teilhabe zu fördern.

Europabildung

Europabildung soll jungen Menschen helfen, die Werte und Strukturen der EU zu verstehen und sich aktiv für eine gemeinsame Zukunft einzusetzen. Neben der Wissensvermittlung über die EU geht es auch darum, zentrale Werte wie Vielfalt, Solidarität und Demokratie zu vermitteln

Europa im Klassenzimmer

Das Projekt „Europa im Klassenzimmer“ der PH Steiermark setzt genau hier an. Es soll das Bewusstsein für europäische Identität stärken und Geschichte, Politik und Kultur der EU vermitteln – für eine informierte und engagierte junge Generation. 

Steirischer Europapreis 

Der Steirische Europapreis ist eine Projekt, das Schulen und Kindergärten auszeichnet, die…. . Es wird gefördert von …. unterstützt/initiiert ….

Schulen aller Schularten (Volksschulen, Mittelschulen, Polytechnische Schulen, Allgemeinbildende Höhere Schulen, Berufsschulen sowie Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen) als auch Kindergärten sind eingeladen Projekte zum Thema Europa- und Demokratiebildung einzureichen.  

 Schulen und Kindergärten sind in diesem Call aufgerufen, innovative Unterrichtskonzepte und Lernmaterialien zu entwickeln sowie Projekte zu konzipieren, die den europäischen Gedanken lebendig halten und zur Stärkung des europäischen Bewusstseins beizutragen.   

Schulen und Kindergärten können Projekte zu folgenden Themen einreichen:

  • Europas Vielfalt leben
  • Europas Alltag erkunden
  • Europas Kunst und Kultur schaffen
  • Europas Zusammenarbeit fördern 

Es werden Preise im Wert von insgesamt 30.000 Euro in den Kategorien Primarstufe, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 vergeben. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis für Kindergärten.  

Alle eingereichten Projekte werden in einer Online Broschüre veröffentlicht. Am 17. November 2026 werden die besten Projekte von einer hochkarätigen Expert*innenjuy prämiert.  

 

Der Auftakt zum Steirischen Europapreis für Schulen* mit einem Sonderpreis für Kindergärten
Unter dem Motto „Europa im Klassenzimmer“ fand am 3. Juni 2025 das Europasymposium in der Aula der Pädagogischen Hochschule Steiermark statt. Zahlreiche Lehrer*innen, Elementarpädagog*innen und Studierende folgten der Einladung, um neue Impulse für den Unterricht zu sammeln, sich zu vernetzen und europäische Bildungsarbeit erlebbar zu machen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Veröffentlichung des Calls zum „Steirischen Europapreis für Schulen“. Steirische Bildungseinrichtungen aller Schularten sowie Kindergärten sind eingeladen, sich mit innovativen Projekten zu Europa zu bewerben. Der Sonderpreis für Kindergärten betont die Bedeutung früher europabezogener Bildung.

Am Europamarktplatz präsentierten sich zahlreiche Organisationen mit Unterrichtsmaterialien, Projektideen und inspirierenden Beispielen aus der Praxis. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich mit Fachleuten auszutauschen und konkrete Anregungen für ihre Arbeit mitzunehmen. Christian Wigand, amtsführender Leiter der EU-Kommissionsvertretung in Österreich, erläuterte in einer Videobotschaft die Bedeutung der europäischen Bildung für die persönliche Entwicklung junger Menschen.

Ein weiteres Highlight waren die Expert*innen-Talks mit Vertreterinnen des OeAD, von Europe Direct Steiermark, der Bildungsdirektion Steiermark, Panthersie Steiermark, des Europäischen Fremdsprachenzentrums, der Marketing HAK Fürstenfeld sowie der Fachstelle für Gender- und Diversitätskompetenz der PH Steiermark. Diese Interviews boten Einblicke in aktuelle europäische Bildungsinitiativen und eröffneten neue Perspektiven für Projekte. Alle Interviews werden zu einem Podcast zusammengefasst und zum Nachhören bereitgestellt.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch praxisorientierte Workshops der Panthersie, welche tiefere Einblicke in Themen wie europapolitische Bildung boten. Dabei stand die Umsetzbarkeit im Unterricht im Vordergrund. Im World Café wurde über eigene europäische Erlebnisse berichtet und über mögliche Preise des Wettbewerbs diskutiert. Ein köstliches Buffet bot Raum für weitere Gespräche und Vernetzung in entspannter Atmosphäre.

Das Symposium zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig Europa in der Bildungsarbeit verankert werden kann, und motivierte die Teilnehmenden, Europa aktiv in ihren Klassenzimmern erlebbar zu machen.

Wir bedanken uns herzlich für das große Engagement und freuen uns auf viele Einreichungen zum Steirischen Europapreis für Schulen*– inklusive eines Sonderpreises für Kindergärten.

Präsentation

Podcast zum Europasymposium

Die unverbindliche Voranmeldung für den Steirischen Europapreis für Schulen* mit einem Sonderpreis für Kindergärten ist jederzeit möglich. Diese dient als Unterstützung für alle interessierten Bildungseinrichtungen und bietet zahlreiche Vorteile: Updates zum Wettbewerb, begleitende Workshops, Austausch von Ressourcen und auf Wunsch auch studentische Unterstützung.

Eine konkrete Projektidee ist für die Voranmeldung nicht notwendig. Sie stellt lediglich eine Interessenbekundung dar und ermöglicht es uns, dort Unterstützung anzubieten, wo sie gewünscht wird – individuell und bedarfsorientiert.

Die Projektumsetzung soll zwischen Oktober 2025 und Mai 2026 erfolgen. Direkt im Anschluss beginnt die Einreichungsphase, die bis zum Schulschluss offenbleibt. Die feierliche Prämierung ist für Oktober 2026 geplant.
Europa lebt vom Mitgestalten. Wir freuen uns auf viele inspirierte Voranmeldungen und kreative Beiträge, die zeigen, wie vielfältig, lebendig und bedeutungsvoll Europa in unseren Klassenzimmern sein kann.

Hier geht es zur Voranmeldung um über Updates informiert zu werden!

 


Angebote für Lehrer*innen, Pädagoginnen & Pädagogen

Die Pädagogische Hochschule Steiermark bietet im Studienjahr 2026/27 den Hochschullehrgang „Europa und Bildung“ an.

Der Besuch dieses Hochschullehrgangs dient der Entwicklung von „Europakompetenzen“ von Lehrer*innen zur Stärkung des Europabewusstseins und der Umsetzung von Europäischen Bildungsprojekten an Schulen.

  • Der Fokus des Hochschullehrgangs liegt auf folgenden Bereichen:
  • Europapolitische Bildung
  • Internationalisierung der eigenen Schule
  • Europäische Zusammenarbeit in der Bildung (z.B. Erasmus+ Projekte und Zugang zu EU Fördermitteln)

Der Hochschullehrgang wird in Kooperation mit Fachexpert*innen des OeAD, des Landes Steiermark und der Bildungsdirektion Steiermark durchgeführt.

Highlight ist eine bildungspolitische Exkursion nach Brüssel!

Start: Wintersemester 2026/27
Dauer: 2 Semester
ECTS-Anrechnungspunkte: 12
Abhaltung im blended Format (teilweise online)
Anmeldung über PH-Online ab 01.05.2026

Weitere Informationen:
Europa und Bildung - Pädagogische Hochschule Steiermark

Kontakt/Koordination: Tamara Riebenbauer tamara.riebenbauer(at)phst.at 

Fortbildungen zum Thema Europa
In einer sich ständig ändernden Gesellschaft und damit auch einer sich stetig ändernden Schule gibt es unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Voraussetzung für die Erfüllung dieser Erwartungen und der Bewältigung der Anforderungen ist eine kontinuierliche Professionalisierung von Lehrerinnen, Lehrern, Fachgruppen und ganzen Schulen.

Klicken Sie bitte auf die Links um zur Lehrveranstaltungsbeschreibung zu gelangen.


Fortbildungen im Studienjahr 2026/27 
Anmeldung per E-Mail an tamara.riebenbauer(at)phst.at 

eTwinning für Anfänger*innen – Europa ins Klassenzimmer holen mit eTwinning

Erasmus+ ganz von vorne – Ein Seminar für Anfänger*innen und Wiedereinsteiger*innen; In zwei Nachmittagen die ersten Erasmus+ Schritte gemeinsam gehen

Classroom Management wirksam gestalten – internationale Impulse für den Unterricht

Faszination Lernen – Innovative Impulse aus internationalen Best Practices

Gestaltpädagogik als Brücke zum Fremden – Klassenmanagement, Inklusion, Konfliktmanagement, Mentoring, Kooperation mit Eltern, Krisenkompetenz

Erasmus+ Learning Hub - Erasmus+ für Anfänger: Chancen und Möglichkeiten

Erasmus+ Learning Hub - Teilnahme am Konsortium EEA Styria

Erasmus+ Learning Hub - Wichtige Dokumente für Erasmus+ 

Erasmus+ Learning Hub - Budgetantrag und Fördersummen

Erasmus+ Learning Hub - Projektmanagement an der Schule

Erasmus+ Learning Hub - Wie plane ich eine Mobilität? 

Erasmus+ Learning Hub - Abschluss eines Projektes

 

 Die EU Lernecke ist eine offizielle Online-Plattform für Schulen mit einsatzbereiten Unterrichtsmaterialien zu zentralen europäischen und globalen Themen wie Demokratie, Klimaschutz, Gesundheit, Kultur, digitale Kompetenzen und der Rolle der EU in der Welt.

Der Besuch der Institutionen der Europäischen Union eröffnet Schülerinnen authentische Einblicke in die europäische Politik und Entscheidungsfindung. Persönliche Begegnungen mit Europaabgeordneten sowie Mitarbeiterinnen der EU-Institutionen fördern das Verständnis demokratischer Prozesse und ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu aktuellen europäischen Fragestellungen.

Exkursionen nach Brüssel, Straßburg oder Luxemburg eignen sich hervorragend, um Unterrichtsinhalte zur Europäischen Union praxisnah zu vertiefen. Gespräche mit Vertreterinnen der europäischen Institutionen bieten den Teilnehmerinnen Gelegenheit, Fragen zu politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen direkt zu diskutieren und Europa als gelebte Demokratie zu erleben.

Neben Besuchen der Institutionen unterstützen die Europäische Union sowie nationale und regionale Förderstellen Schulreisen, Austauschprogramme und Praktika im europäischen Ausland. Je nach Programm werden diese organisatorisch, inhaltlich und finanziell gefördert.

Fördermöglichkeiten für Besuche des Europäischen Parlaments
Das Europäische Parlament stellt finanzielle Förderungen für Besuchergruppen zur Verfügung. Die Beantragung erfolgt über österreichische Mitglieder des Europäischen Parlaments. Bestandteil des Programms sind in der Regel

  • ein persönliches Gespräch mit einer oder einem Europaabgeordneten in Brüssel oder Straßburg,
  • der Besuch des Europäischen Parlaments sowie
  • der Besuch eines Museums mit europäischem Schwerpunkt.
     

Österreichische Mitglieder des Europäischen Parlaments
www.parlament.gv.at/person 

Europaabgeordnete aus der Steiermark
Elisabeth Grossmann
www.europarl.europa.eu/meps/de/elisabeth-grossmann 
Reinhold Lopatka
www.europarl.europa.eu/meps/de/reinhold-lopatka 
Georg Mayer
www.europarl.europa.eu/meps/de/georg-mayer
Thomas Waitz
www.europarl.europa.eu/meps/de/thomas-waitz
 

Die Arbeitsbereiche und politischen Schwerpunkte der Europaabgeordneten bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Eine vorbereitende Auseinandersetzung mit den Kompetenzen der Europäischen Union sowie den Positionen der im Europäischen Parlament vertretenen Parteien unterstützt die inhaltliche Vorbereitung von Exkursionen und fördert eine reflektierte Begegnung mit europäischer Politik.

Weitere Fördermöglichkeiten
Zusätzlich unterstützen das Bundeskanzleramt und das Land Steiermark Reisen zu den Institutionen der Europäischen Union.

Europa erleben – Bundeskanzleramt Österreich
www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/europa/europa-erleben 

Call EU-Schulreisen – Land Steiermark
https://www.europa.steiermark.at/ 
 

Empfehlungen für den Aufenthalt in Brüssel
Ergänzend zum Besuch der EU-Institutionen bieten sich folgende Einrichtungen an:

Ständige Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union
https://www.bmeia.gv.at/oev-bruessel/ 
Steiermark-Büro in Brüssel
https://www.europa.steiermark.at/cms/ziel/42352729/DE/ 
 

Materialien zur Vorbereitung
Die folgenden Informationsangebote unterstützen die Vorbereitung auf Exkursionen nach Brüssel, Straßburg oder Luxemburg sowie die unterrichtliche Auseinandersetzung mit der Europäischen Union:

Was macht eigentlich ein:e EU-Abgeordnete:r? (Wiener Zeitung)
www.wienerzeitung.at/ 
Das Europäische Parlament
https://www.europarl.europa.eu/ 

 

Unverbindliche Übung „EU und du“ an der HLW Weiz

Im Schuljahr 2025/26 besuchten 25 Schüler*innen aus allen Schulstufen der HLW Weiz erstmals die unverbindliche Übung „EU und du“. Geblockt einmal im Monat am Nachmittag setzten sie sich auf vielfältige und kreative Weise mit der Europäischen Union auseinander.

Zu Beginn erarbeiteten die Jugendlichen spielerisch Grundwissen zu den EU-Mitgliedsländern sowie zu Geografie, Geschichte, Klima, Ökologie und Wirtschaft. Danach beschäftigten sie sich mit den wichtigsten EU-Institutionen, ihren Aufgaben und Kompetenzen. Ein Quiz sorgte für einen motivierenden Abschluss dieses Themenbereichs.

Weitere Schwerpunkte waren der EU-Binnenmarkt und seine vier Grundfreiheiten, die die Schülerinnen kreativ in humorvollen Memos aufgriffen. Referentinnen von Europe Direct und der Europäischen Kommission gaben spannende Einblicke in Chancen und Möglichkeiten, die die EU besonders jungen Menschen bietet. Bei einer Action-Bound-Schnitzeljagd in Weiz erkundeten die Schüler*innen außerdem europäische Initiativen und Projekte in ihrer Region.

ORF-Dokumentationen zum EU-Beitritt Österreichs und dessen Auswirkungen vertieften das Wissen, bevor die Jugendlichen ihr Erlerntes in einem EU- bzw. Demokratie-Planspiel von beteiligung.st anwenden konnten. Mit großer Begeisterung schlüpften sie in verschiedene Rollen und diskutierten politische Entscheidungsprozesse.

Den krönenden Abschluss bildete eine von den Schüler*innen selbst geplante gemeinsame Reise nach Brüssel. Die unverbindliche Übung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig, praxisnah und zukunftsorientiert Europabildung sein kann.

Planspiel „Demokratie – Bausteine: Mein Land. Dein Land. Unsere Union“

Mit dem Planspiel „Demokratie – Bausteine“ können Jugendliche ab der 9. Schulstufe Demokratie als lebendigen, spannenden und lösungsorientierten Prozess erleben. Die Schülerinnen schlüpfen dabei in die Rollen von Regierungsvertreterinnen verschiedener Länder, vertreten Interessen, verhandeln am „Rats-Tisch“ und suchen gemeinsam nach Lösungen für eine Union.

Entwickelt wurde das Planspiel von beteiligung.st gemeinsam mit der Universität Graz, dem Kinderbüro Steiermark und dem Kinder- und Jugendbüro Itzehoe. Es vermittelt auf anschauliche Weise, wie Entscheidungsprozesse in Nationalstaaten und in einem Staatenbündnis wie der Europäischen Union funktionieren.

An dem Planspiel können etwa 16 bis 28 Jugendliche teilnehmen. Die Spielbox von beteiligung.st enthält alle Materialien, die für die Durchführung benötigt werden. Für die Umsetzung sollten rund fünf Unterrichtsstunden eingeplant werden.

Besonders wertvoll ist eine gute inhaltliche Vorbereitung in verschiedenen Unterrichtsfächern. Themen wie Länderkunde, Geschichte, Klimaschutz, Produktionsstandards, Jugendschutz, Frauenquote oder gewaltfreie Kommunikation können aufgegriffen und mit dem Planspiel verbunden werden. So erwerben die Jugendlichen Fachwissen nicht isoliert, sondern wenden es in konkreten Entscheidungssituationen an.

Das Planspiel fördert demokratisches Verständnis, Partizipation, Selbstwirksamkeit und Teamfähigkeit. Die Jugendlichen erleben, dass Interessenskonflikte verhandelbar sind und gemeinsame Lösungen entwickelt werden können. Besonders spannend kann die Durchführung mit mehreren Klassen, schulübergreifend, international, in einer Fremdsprache oder auch online sein.

Eine sorgfältige Vor- und Nachbereitung sowie eine gute Dokumentation vertiefen den Lernertrag und ermöglichen eine Weiterarbeit in verschiedenen Fächern und Schuljahren. 

Virtuelles Planspiel „Wir sind das EU – Parlament“

Planspiele sind eine ideale Möglichkeit, Schüler*innen Inhalte und Entscheidungsprozesse auf unterschiedlichen politischen Ebenen erfahrbar zu machen. 

Das EU-Parlament bietet ein besonders interessantes Planspiel an, das ab 16 Jahren gespielt werden kann. Ein eigener Leitfaden bietet Lehrer*innen die notwendige Unterstützung für die Anleitung des Spieles und sämtliche Unterlagen an.

Im Zentrum des Planspieles stehen die Tätigkeiten im EU – Parlament als gewählte Vertretung der Bürger*innen im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses. Die Kommission als Antragstellerin und der Rat der Europäischen Union als mitentscheidendes Organ sind mit den vorbereiteten Unterlagen Teil des Spiels. 

Gebraucht wird:

  • ein großer Raum, um die Schüler*innen getrennt voneinander in vier Parteien und zwei Ausschüssen, dann aber auch gemeinsam im Plenum diskutieren zu lassen. 
  • Internet-Zugang für alle Teilnehmenden 
  • PC des/der das Planspiel anleitenden Lehrers/Lehrerin
  • großer Screen, verbunden mit den PC der anleitenden Person 
  • Stifte, Klebebänder, Scheren, Papier und Zugang zu einem Drucker 

Der Spielanleitung angeschlossen finden Sie Manifeste (kurze Zusammenfassungen der Werte und Ziele der vier vorgeschlagenen Parteien), Aktionskarten für die Verhandlungen in den Fraktionen, mit anderen Parteien und in den Ausschüssen. 

Je nach Vorwissen der Schüler*innen können eigene Informations-Tools zur Geschichte der Europäischen Union, zu ihren Institutionen und Kompetenzen angeklickt werden.

Das Spiel kann auch in Fremdsprachen gespielt werden. 

Die einzelnen Richtlinien und Verordnungen lassen sich je nach Thema inhaltlich gut in anderen Unterrichtsfächern (Geografie und Wirtschaftskunde, Naturwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftsfächer, Deutsch, Religion, Ethik,….) inhaltlich vorbereiten. Das erhöht den Lernertrag, lässt die Schüler*innen gewonnenes Wissen und neue Erkenntnisse bestmöglich vernetzen.

Der Link zum Spiel mit der Anleitung für den/die Moderator*in und zu sämtlichen Unterlagen:
https://virtual-role-play-game.digital-journey.europarl.europa.eu/#/ 

 

 

 

 

Angebote für Studierende

Die Pädagogische Hochschule Steiermark bietet im Studienjahr 2026/27 den Hochschullehrgang „Europa und Bildung“ an.

Der Besuch dieses Hochschullehrgangs dient der Entwicklung von „Europakompetenzen“ von Lehrer*innen zur Stärkung des Europabewusstseins und der Umsetzung von Europäischen Bildungsprojekten an Schulen.

  • Der Fokus des Hochschullehrgangs liegt auf folgenden Bereichen:
  • Europapolitische Bildung
  • Internationalisierung der eigenen Schule
  • Europäische Zusammenarbeit in der Bildung (z.B. Erasmus+ Projekte und Zugang zu EU Fördermitteln)

Der Hochschullehrgang wird in Kooperation mit Fachexpert*innen des OeAD, des Landes Steiermark und der Bildungsdirektion Steiermark durchgeführt.

Highlight ist eine bildungspolitische Exkursion nach Brüssel!

Start: Wintersemester 2026/27
Dauer: 2 Semester
ECTS-Anrechnungspunkte: 12
Abhaltung im blended Format (teilweise online)
Anmeldung über PH-Online ab 01.05.2026

Weitere Informationen:
Europa und Bildung - Pädagogische Hochschule Steiermark

Kontakt/Koordination: Tamara Riebenbauer tamara.riebenbauer(at)phst.at 

Internationale Perspektiven im Studium nutzen
Studierende haben die Möglichkeit, ihre Masterarbeit in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Europabildung zu verfassen. 

So können zum Beispiel internationale Vergleiche angestellt oder wertvolle Lernerfahrungen aus Auslandsstudien oder Praktika eingebracht werden. 

Die Masterarbeit kann auch im Rahmen eines Auslandssemesters verfasst werden – eine ideale Gelegenheit, wissenschaftliches Arbeiten mit interkulturellem Austausch zu verbinden.

Mögliche Betreuer*innen und Themen:
Prof.in Dr.in Magdalena Dorner-Pau, Bakk. MA 
Sprachliche Bildung, Sprachförderung, Mehrsprachigkeit, Sprachfördermaßnahmen

HS-Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Klaus-Börge Boeckmann
Sprachliche Bildung, Mehrsprachigkeit

HS-Prof.in Dr.in Gigerl, Monika, BEd MA 
Demokratie- und Menschenrechtsbildung

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail: europa(at)phst.at 

Team

  • Prof. Mag. Susanne Linhofer

    Institutsleiterin, Expertin für den Europäischen Hochschulraum

    Details
  • Marlene Schirmbacher BEd MSc

    Koordination Erasmus Praktika, Kurzzeitmobilitäten

    Details

Wir sind auch
persönlich
für Sie da!

Kompetenzzentrum für Europabildung

Ortweinplatz 1, 8010 Graz

europa(at)phst.at

+43 316 8067 2402